Querfeld gegen Mülltonne

Schluss mit der Verschwendung von Lebensmitteln. Das Start-up Unternehmen Querfeld aus Berlin bewahrt mit seinem Geschäftsmodell (gegen Lebensmittelverschwendung) pro Woche rund zweieinhalb Tonnen einwandfreies Obst und Gemüse vorm sicheren Mülltonnentod. Nur weil Essen keiner Norm entspricht, ist das noch kein Grund, es nicht zum Kauf anzubieten. In München und Berlin beliefert Querfeld mit derlei Obst und Gemüse schon seit rund zwei Jahren Kantinen, Mensen und Caterer – und das wohl ganz erfolgreich. Denn für ihre Idee ist das Start-up mit dem Bundespreis für Engagement gegen Lebensmittelverschwendung des Bundesernährungsministeriums ausgezeichnet worden. Und jetzt beteiligt sich die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit 266.000 Euro an der Expansion des Geschäfts. Um dies zu tun, hat Querfeld eine digitale Plattform gebaut, über die Kunden auch online bestellen können.

Frederic Goldkorn
Frederic Goldkorn von Querdenker

Horizonte – Bio-Landwirte sollen ihre überschüssigen Produkte bundesweit in Echtzeit anbieten können. Später dann sollen auch Kunden in Frankreich, den Niederlanden, Italien, Österreich, Polen und Spanien bestellen können, und das in 48 Stunden (national) beziehungsweise in 72 bis 96 Stunden (international). Doch zunächst bleibts regional. Ist der Online-Services in München und Berlin erfolgreich, kommen Kommunen in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Hamburg dazu.

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