Mobile-Payments

Kunden wollen mobil zahlen. Und der Handel erfüllt ihnen diesen Wunsch. So haben sie mehr als zwei Drittel ihrer Terminals (550.000) entsprechend ausgerüstet. Im Juli nahmen rund 9,4 Prozent der Verbraucher diesen Service in Anspruch.

Nicht nur die Kunden finden diese Form der Bezahlung einfacher. Auch die Händler sehen das so. Im Mai hatten GfK-Marktforscher etwas mehr als 350 Einzelhändler, Dienstleister und Kassenpersonal befragt. 64 Prozent finden berührungslose Bezahlverfahren einfacher und viel schneller in der Abwicklung als die anderen Methoden. Immer mehr kleine Geschäfte und Einzelhändler bringen ihre Kassen jetzt ebenfalls auf diesen Stand. Bis zum Jahr 2020 sollen alle Bezahlterminals im europäischen Handel die Kontaktlostechnologie (NFC) unterstützen.

In Europa wird inzwischen fast jede zweite Kartenzahlung (48,4 Prozent) im Handel kontaktlos getätigt.  Eine führende Rolle spielt Polen, wo seit Anfang des Jahres über 80 Prozent der Transaktionen kontaktlos sind. In mehr als 15 europäischen Ländern – darunter Dänemark, Kroatien, Griechenland, Ungarn, den Niederlanden, Polen und Russland – sind bereits mehr als 50 Prozent der Transaktionen im Handel kontaktlos.

Breite Zustimmung im Handel
Zustimmung bei Verbrauchern und Handel

Deutschland steht zwar noch am Anfang der Entwicklung. Dennoch hat es hier in den vergangenen Monaten einen Schub durch neue Mobile-Payment-Lösungen gegeben. Die Galeria Kaufhof-Gruppe macht nun ernst. Nach erfolgreichen Pilotprojekten mit zahlreichen Sparkassen-Banken und bedeutenden Handelsunternehmen wie Globus und Konsum sowie dem 1. FC Köln und dem Oktoberfest, erfolgt nun der deutschlandweite Rollout Mobile Payment Möglichkeiten. Ab sofort können Endkunden bundesweit mobil mit ihrem iPhone, Apple Watch und Android-Smartphones bezahlen. Europäische Nutzer verbinden dafür ihr Girokonto mit Bluecode, asiatischen Kunden steht die ihnen vertraute Lösung von Alipay zur Verfügung.