CO2 Ausstoß

Die CO2-Emissionen der Neuzulassungen in Deutschland stiegen weiter an. Wurden 2017 im Durchschnitt 127,9 g CO2/km ausgestoßen, waren es in den ersten drei Quartalen 2018 130,2 g CO2/km. Das sind die neuesten Ergebnisse des Monitoringberichts „Alternative Antriebe in Deutschland“ der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena).

Ursachen hierfür sind die steigenden Neuzulassungen von Fahrzeugen in den Segmenten SUVs und Geländewagen und der Trend zu Fahrzeugen mit höheren Motorleistungen. Die Emissionen der in Deutschland neu zugelassenen Pkw sind deutlich höher als der europäische Durchschnitt (2017: 118,5 g CO2/km). Die EU gibt vor, die durchschnittlichen CO2-Emissionen der europäischen Neuwagenflotte bis 2021 auf 95 g CO2/km zu senken.

Dennoch: Der Markt für Pkw mit alternativen Antrieben befindet sich weiter auf Wachstumskurs: In den ersten drei Quartalen 2018 hat sich die Zahl der Neuzulassungen von Elektro-, Hybrid-, Flüssiggas- und Erdgasantrieben um fast 61 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erhöht (auf 135.278 Pkw). Der Anteil alternativer Antriebe an den Neuzulassungen stieg damit bis Ende September auf gut fünf Prozent. 2015 lag der Wert bei fast 2 Prozent. Alternative Antriebe profitieren vom rückläufigen Absatz neuer Diesel-Pkw.

Die meisten alternativen Antriebe wurden in den Segmenten Kompaktklasse (31.377 Pkw), Kleinwagen (23.581 Pkw) und Mittelklasse (23.084 Pkw) neu zugelassen. Rein batterieelektrische Pkw sind unter den alternativen Antrieben vor allem im Mini- und Mini-Van-Segment (74,4 Prozent bzw. 84,2 Prozent) und bei Kleinwagen (35,3 Prozent) vertreten; in den leistungsstarken Segmenten wie Oberklasse und SUVs dominieren Vollhybride mit 70,6 beziehungsweise 78,4 Prozent.

(Erstellt ohne Zweitquelle)

Mehr aus Umwelt & Kultur.