Andreas Rüdig wurde entführt. An Bord eines Ufos. Er ist wieder zurück und berichtet uns von Geschmacksfragen in hellem Ambiente. Wahr oder Ente – beides ist möglich!
Ufos sind Phänomene, die vom Beobachter als fliegend wahrgenommen werden und nicht eindeutig identifiziert werden können. Sind sie Raumfahrzeuge Außerirdischer?
Fliegende Untertassen sind Ihnen sicherlich bekannt, wenn nicht aus eigener Anschauung, dann wenigstens vom Hörensagen. Sie tauchen insbesondere am Abend bei beginnender Dunkelheit hell leuchtend im ländlichen Raum auf.
Von innen haben Sie eine Fliegende Untertasse aber bestimmt noch nicht gesehen, oder? Ich war vergangene Woche in einem solchen Flugobjekt. Und das eher durch Zufall. Ich hatte an einem lauschigen, sommerlich warmen Samstagabend bei mir Garten gesessen, Kaffee getrunken und vor mich hin geträumt. Anfangs hatte ich nicht darauf geachtet, wie spät es war und dass es allmählich dunkel wurde. Und dann wurde es plötzlich fast schon gleißend hell, so hell, dass ich jedenfalls die Augen zumachen musste. Trotzdem bemerkte ich, dass da irgendetwas Merkwürdiges, Unbekanntes am Himmel flog. Es sah hutförmig aus. „Eine fliegende Untertasse!“ war mein erster Gedanke.
Immer näher kam dieses Flugobjekt auf mich zu, behielt dabei seine Größe und war dabei vollkommen still. Plötzlich erfaßte mich ein weißer Strahl, hob mich aus meinem Gartenstuhl und hob mich sanft in die fliegende Untertasse.
Was meinen Sie wohl, wie es dort aussieht? Was meinen Sie wohl, was mit mir armem, menschlichem Wicht passiert ist? Bin ich vergewaltigt worden? Bin ich von Außerirdischen zu medizinischen Experimenten missbraucht worden? Nein, es war alles viel harmloser.
Das Ufo entpuppte sich als gastronomische Forschungseinrichtung. Hinsichtlich der Innenausstattung sah es wie ein ganz gewöhnliches Café aus. Ich wurde in einen gemütlichen Plüschsessel gesetzt. Vor mir stand ein kleines Beistelltischchen. Kleine Roboter brachten mir unterschiedliche Kaffeesorten und Kaffeekreationen und sagten jeweils mit metallischer Computerstimme: „Trink! Probier!“. Auf einem beigefügten Zettel sollte ich dann mein subjektives Urteil abgeben.
Nach dem Testverfahren wurde ich wieder in meinen Garten verfachtet. Das Ergebnis des Testes habe ich leider nicht erfahren.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here